Hierarchischer Aufbau einer FMEA

Windchill Quality Solutions FMEA (Failure Mode and Effects Analysis) FMEA_01.jpg


Kurzbeschreibung:

Erstellen von FMEAs und FMECAs nach anerkannten Standards oder nach hauseigender Methode. Frei konfigurierbar.

 

Beispielhafte Bildschirmansicht WQS FMEA

 

Offizielle Produktbroschüre


Beschreibung:

 

Das Modul Windchill Quality Solutions FMEA ist strukturell und hierarchisch in weiten Bereichen konfigurierbar, sodass faktisch alle anerkannten FMEA Standards abgebildet werden können. Dazu gehören unter anderem: 

 

- MIL-STD-1629A,        (Military Standard)

- BS5760                      (British Standard)

- HAZOP                      (Hazard and Operability Analysis)

- SAE ARP 5580          (Society of Automotive Engineers, Aerospace Recommended Practice)

- AIAG                          (Automotive Industry Action Group)

- SAE J 1739,

- IEC 61508,                

- IEC 61511, IEC 60812  

 

Zur Verfügung stehen einige Dutzend vorgegebene (jedoch abänderbare) Datenfelder, sowie weitere ca. 50 „User Defined …“ Datenfelder, die spezifisch konfiguriert werden können. 

 

Einige gängige FMEA Typen werden anwählbar im FMEA Modul von Haus aus mitgeliefert; idealerweise nimmt man eines davon, um ggfs. einen hauseigenen FMEA Typ zu konfigurieren. 

 

Der Konfigurationsmöglichkeiten lassen sich wie folgt beschreiben:

 

  • Hierarchischer Aufbau
    • Es stehen folgende FMEA Strukturen zur Verfügung:
FMEA_Setup_Structure_01.png
 
  • Datenfelder
    • Es stehen insgesamt über 100 vorkonfigurierte Datenfelder zur Verfügung,
    • zusätzlich ca. 50 „User Defined …“ für benutzerspezifische Zwecke.
    • Jedes Datenfeld kann prinzipiell auf jeder Hierarchiestufe angesiedelt werden.
  • Auswahllisten
    • Hinter jedem Eingabefeld können Auswahllisten hinterlegt werden. Neben den  vorkonfigurierten Listen können zusätzlich beliebig viele und beliebig umfangreiche Listen angelegt werden.
  • Abhängigkeiten
    • Die Auswahllisten verschiedener Datenfelder können miteinander verknüpft werden. Es können abhängige Listen definiert werden. 
  • User Defined Calculations
    • Die Rechenmöglichkeiten des Moduls FMEA übersteigen die Berechnung von Risikoprioritätszahlen bei Weitem.
    • Die Datenfelder können Rechen-, Datums-  und Textoperationen unterzogen werden. Typischerweise nimmt man als Ergebnisfelder hierzu die „User Defined…“ Datenfelder.

Die grundsätzlichen Funktionalitäten des Moduls FMEA sind folgende: 

 

  • FMEA Systembaum und FMEA Worksheet
    • Es stehen 2 Fenster zur Verfügung,
      • oben der FMEA Baum (der ein Systembaum, ein funktionaler Baum, oder eine hierarchische Liste aus Prozessschritten repräsentieren kann), und
      • unten alle Details, die die aktive FMEA Rubrik betreffen.
  • Format Builder
    • Alle Datenfelder können innerhalb der Tabellen verschoben und aus- bzw. eingeblendet werden. 
    • Es stehen ca. 50 vordefinierte Datenfelder, sowie ca. 50 weitere konfigurierbare „User Defined …“ Datenfelder, zur Verfügung, sodass jede praktisch vorkommende FMEA vollständig abgebildet werden kann.
    • Die Fenster sind so organisiert, dass man direkt von Rubrik zu Rubrik wechseln kann, ohne jedesmal etwas öffnen und schliessen zu müssen.
  • Filtermöglichkeiten
    • Lokal: Im FMEA-Baum  und im FMEA Worksheet stehen Such-, Sortier- und Filterfunktionen zur Verfügung.
    • Global: Es können universelle Filter- und Sortierfunktionen angelegt werden zur Verwendung in
      • Reports
      • Schaubildern
      • Imports / Exports
  • Import /Export
    • FMEA Bäume können von Hand angelegt, oder z.B. aus Excel importiert werden. Bei entsprechender Vorbereitung der Ausgangs-FMEA kann sogar der hierarchische Aufbau mit importiert werden.
    • Grundsätzlich können alle FMEA Datenfelder importiert und exportiert werden.
  • Fehlermodenbibliotheken
    • Können von Hand angelegt werden, oder man verwendet die von Haus aus bereitgestellten Bibliotheken:
      • FMD-91, FMD-97
      • IEC 62380
      • MIL-HDBK-338 Rel D
      • NPRD3 Modes
      • RADC-TR-84-244, RADC-TR-844-244 4-A
    • Beim Import von FMEA Daten, oder beim Anlegen neuer FMEA Rubriken werden die relevanten Fehlermoden automatisch aus den Fehlermodenbibliotheken herangezogen.
  • Risk Matrix, Risikograph
    • Die Achsen und die dahinter stehenden Datenfelder können frei konfiguriert werden.
  • Roll Up und Build Funktion
    • Roll Up, von der untersten Ebene ausgehend:
      • Auf unterer Ebene eingegebene Local Effects erscheinen automatisch eine Ebene höher als Failure Mode, und werden dort entsprechend als „Built“ gekennzeichnet. Dasselbe wiederholt man bis zur höchsten Ebene
  • Build, von der obersten Ebene ausgehend. Durch den zuvor durchgeführten Roll up stehen auf allen Ebenen Local Effects:
    • Local Effects erscheinen jeweils eine Ebene tiefer als Next Effect, und jeweils zwei Ebenen Tiefer als End Effects. 
    • Die Severity Werte der Local Effects auf oberster Ebene werden entsprechend mit heruntergebrochen.
  • Problemtabelle
    • Liste und Eingabeformular für konkrete Probleme.
    • Obwohl im Modul FMEA verwaltet, können Probleme auch Rubriken aus den Modulen FRACAS, Fehlerbaum, Zuverlässigkeits-Blockdiagramm und Reliability Prediction zugeordnet werden.
  • Reportdesigns, FMES
    • Anstelle von FMEA Exporten können die FMEA Ergebnisse auch in ansprechender Form dargestellt werden. Dies beinhaltet mehrstufige Unterreports, Zusammenfassung von Gruppen, Filterung und Kennzeichnung nach festzulegenden Kriterien, Kopf- und Fusszeilen usw.
    • Ebenso können innerhalb von Reportformaten Sortierungen, Filterungen, Gruppierungen und andere Berechnungen vorgenommen werden, aus denen sich beispielsweise FMES generieren lassen.
    • Alle wesentlichen Reportformate werden von Haus aus mitgeliefert.
  • Schaubilder
    • Folgende Ergebnisse können graphisch dargestellt werden:
      • Anzahl Datenfeldeinträge nach bis zu 2 weiteren Datenfeldern gruppiert (Bsp.: Wie oft kommen welche Einträge im Datenfeld Ursache vor)
      • Wert pro (ggfs. ausgewählte) FMEA-Rubrik, der in einem numerischen Datenfeld steht
      • Risikomatrix
  • Autofill und Defaults
    • Datenfelder können auch leer gelassen werden. In diesem Fall werden die Werte aus den festlegbaren Grundeinstellungen herangezogen.
    • Beim Eintippen werden in Frage kommende Listeneinträge angeboten.
  • Formatdateien
    • Alle einmal gemachten Formateinstellungen (z.B. Import/Exportformate, Tabellenformate, Graph Formate, Reportformate,…) können als separate Formatdatei für spätere Wiederverwendung abgelegt werden.
  • FMEA Control Plan
    • Control Plans können mit allen FMEA- Rubriken assoziiert werden.
  • FMEA Design Verification Plan
    • Design Verification Plans können mit allen FMEA- Rubriken assoziiert werden.
  • Fault Equivalence nach SAE-ARP-5580
    • Fortgeschrittene Autofill Funktion nach vorher festgelegten Kriterien. Dabei werden datenfeldübergreifende Inhaltskombinationen ausgewertet.
  • Dynamische Datenlinks
    • Das Modul FMEA  stellt Mode Fehlerrate und Item Fehlerrate für folgende Module bereit:
      • RBD              
      • FTA               
      • Event Tree    
  • Vom Modul Reliability Prediction bekommt es die Fehlerrate zur Verfügung gestellt.

Die Enterprise Version bietet zusätzlich einen konfigurierbaren Workflow, der Control Plans, Design Verification Plans und Probleme strukturiert abarbeitet.

 

Einen weitaus mächtigeren Prozess bezüglich der Abarbeitung von Problemen bietet das Modul FRACAS

 

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